Trickbetrüger können uns mal!

Veröffentlicht am 01.02.2010 in Aktuell
 

Mit diesem Selbstbewusstsein dürften die rund 30 Seniorinnen und Senioren den Vortrag von Hauptkommissar Elmar Esseln „Sicherheit im Alter“ verlassen haben, welchen sie sich in der Kreisverwaltung Bitburg- Prüm in Bitburg angehört hatten.
Mit einem Beamervortrag hatte der Referent die vielfältigen Gelegenheiten aufgezeigt, wo Trickdiebe und Trickbetrüger besonders gerne ihr Glück versuchen und leider auch immer wieder Erfolg haben, weil ihre Opfer zu leichtsinnig oder zu gutgläubig auf die Verführungsversuche der Kriminellen eingehen. Er gab wertvolle und einleuchtende Tipps und Ratschläge, um sich besser vor diesen Machenschaften zu schützen.

Ob an der Haustür, am Telefon, am Geldautomaten oder in öffentlichen Verkehrsmitteln – es wurden viele Verhaltensweisen angeraten, sich zu schützen und trotzdem am öffentlichen Leben angstfrei teilzunehmen. Darunter auch so verblüffende Ratschläge, wie bei versuchtem Handtaschenraub statt „Hilfe, Hilfe!“, besser „Feuer, Feuer!“ zu rufen. Die Erfahrung hat gelehrt, dass sich auf Hilferufe viele Mitmenschen abwenden und verschwinden, bei Feuerrufen aber alarmiert herbeilaufen. Oft sind es die Namen an der Hausklingel, die durch altmodische Vornamen signalisieren, dass hier ein älterer Mensch lebt, womöglich eine alleinstehende ältere Frau. Der Anfangsbuchstabe des Vornamens kann genügen, auch nur der Nachname. Nach einem Sterbefall lassen viele Witwen oder Witwer den Namen des oder der Verstorbenen im Telefonbuch löschen. Damit signalisieren sie den Telefonbetrügern, dass sie alleine sind. Auch die volle Anschrift im Telefonbuch ist bei den allermeisten Privatpersonen unnötig. Es waren zu viele sinnvolle Tipps, die hier vom Referenten, aber oft auch aus dem Kreis der Zuhörer aus eigener Betroffenheit gegeben wurden, um sie alle aufzuzählen.
Die modernen Medien wie Handy, Internet und E-Mail kamen ebenfalls nicht zu kurz. Auch hier erwiesen sich einige Senioren als sehr sachkundig und internetfest. Verblüffend für alle der Rat des Referenten, am Geldautomaten an bestimmten Teilen zu rütteln, bevor man die Geheimnummer eingibt – dies natürlicher nur unter abgedeckter Hand! Warum rütteln? Er zeigte im Bild die aufgesetzten Teile, welche von Automatenbetrügern mit Klebeband befestigt werden, beim Rütteln sich aber ablösen. Unbeantwortet blieb die Frage nach der Reaktion der Wartenden in der Schlange auf den Rüttler!

Fazit: Senioren sind alt, aber nicht doof!

Als Merksätze können folgende Regeln helfen:
Wir kaufen und unterschreiben nichts an der Haustür.
Wir haben an der Haustür ein Telefon oder Handy in greifbarer Nähe.
Wir lassen keine Fremden in die Wohnung.
Wir geben kein Geld an Personen, an die wir uns nicht erinnern können.
Wir sagen niemand unsere Kontonummer und Geheimzahl.
Wir sichern unsere Wohnungstür mit Kette oder Kastenriegelschloss.

Quelle dieser und vieler weiterer guter Sätze: www.pfiffige–senioren.de
Ebenso empfehlenswert die Broschüre des Ministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend „Rate mal, wer dran ist? - So schützen sie sich vor Betrügern und Trickdieben“ - welche per e -mail unter publikationen@bundesregierung.de kostenlos auch in größerer Stückzahl zu beziehen ist.

 

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