Monika Griefahn: Austausch ueber "Sichtbares Zeichen" ermoeglicht Neuanfang

Veröffentlicht am 05.02.2008 in Bundespolitik
 

Anlaesslich der deutsch-polnischen Gespraeche am 5. Februar 2008 in Warschau erklaert die Sprecherin der Arbeitsgruppe Kultur und Medien der SPD-Bundestagsfraktion Monika Griefahn:

Wir begruessen die Ergebnisse der gestrigen Gespraeche, die zwischen dem Beauftragten der Bundesregierung fuer Kultur und Medien (BKM), Staatsminister Bernd Neumann, und dem Beauftragten fuer die Beziehungen zu Deutschland, Staatssekretaer Wladyslaw Bartoszewski, stattgefunden haben. Die gemeinsam vereinbarten Schritte zur Verbesserung der Zusammenarbeit auch in historischen Fragen ermoeglichen einen dringend notwendigen Neuanfang in den deutsch-polnischen Beziehungen.

Anlaesslich der deutsch-polnischen Gespraeche am 5. Februar 2008 in Warschau erklaert die Sprecherin der Arbeitsgruppe Kultur und Medien der SPD-Bundestagsfraktion Monika Griefahn:

Wir begruessen die Ergebnisse der gestrigen Gespraeche, die zwischen dem Beauftragten der Bundesregierung fuer Kultur und Medien (BKM), Staatsminister Bernd Neumann, und dem Beauftragten fuer die Beziehungen zu Deutschland, Staatssekretaer Wladyslaw Bartoszewski, stattgefunden haben. Die gemeinsam vereinbarten Schritte zur Verbesserung der Zusammenarbeit auch in historischen Fragen ermoeglichen einen dringend notwendigen Neuanfang in den deutsch-polnischen Beziehungen.

Die Umsetzung des im Koalitionsvertrag vereinbarten "Sichtbaren Zeichens" wird diesen Neuanfang nicht gefaehrden. Ganz im Gegenteil wurde eine Intensivierung der Zusammenarbeit im Rahmen des Europaeischen Netzwerkes "Erinnerung und Solidaritaet"
vereinbart. Das ist ein wesentlicher Schritt, Projekte sowohl auf deutscher als auch auf polnischer Seite im Rahmen eines gemeinsamen historischen europaeischen Dialogs zu verwirklichen.
Auf dieser Grundlage kann eine europaeische historische Aufarbeitung der neueren Geschichte gelingen und in eine gemeinsame europaeische Zukunft weisen.

Staatsminister Neumann hat in dem Gespraech mit seinem polnischen Kollegen die auch seitens der SPD-Bundestagsfraktion eingeforderten wesentlichen Eckpunkte des "Sichtbaren Zeichens"
vorgestellt. Dazu gehoert, dass der historische Zusammenhang von Ursache und Wirkung bei der Erinnerung an Flucht und Vertreibung deutlich werden muss. Vor diesem Hintergrund soll das "Sichtbare Zeichen" als eine Dauerausstellung auf der Grundlage der vom Bonner Haus der Geschichte konzipierten Ausstellung "Flucht, Vertreibung, Integration" realisiert und in die bestehende Museumslandschaft eingebettet werden. Die europaeische Einbindung des "Sichtbaren Zeichens" soll durch eine internationale wissenschaftliche Konferenz und die Mitarbeit internationaler Historiker gewaehrleistet werden. Gemeinsam mit dem Staatsminister werden wir nun die weiteren Schritte zur Realisierung des "Sichtbaren Zeichens" besprechen und noch offene Fragen klaeren.

Sehr zu begruessen ist ebenfalls, dass neben der Wiederbelebung des Europaeischen Netzwerkes weitere Moeglichkeiten der Zusammenarbeit bei Projekten besprochen wurden, die sich mit der Geschichte des Zweiten Weltkrieges und seinen Auswirkungen befassen.

Insgesamt halten wir einen offenen und konstruktiven Dialog mit der polnischen Regierung auch in historischen Fragen fuer die Weiterentwicklung der deutsch-polnischen Beziehungen von grundlegender Bedeutung. Deshalb war es enorm wichtig, sich gegenseitig zu informieren und Moeglichkeiten der Zusammenarbeit bei historischen Fragen in der Beziehung zwischen Deutschland und Polen zu eroertern. Auf dieser Grundlage werden wir die Gespraeche weiterfuehren und die Zusammenarbeit vertiefen.

 

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